5. Ausgabe des Forums für gesellschaftliche Innovation

Was wäre, wenn das eigentliche Hindernis für Veränderung unsere Art wäre, in der Welt zu sein?

So betitelte das Hub für Unternehmertum und Innovation seinen Kommentar nach dem Forum auf LinkedIn. Wenn ein Innovationsforum eines Instituts wie der UNIL nicht mehr nur über Lösungen spricht, sondern auch über Haltung und innere Einstellung, dann zeigt sich, dass bereits ein Wandel stattgefunden hat. Sicherlich brauchen wir Lösungen — ob Low-Tech oder High-Tech, organisatorische oder gesellschaftliche Lösungen — doch diese Lösungen entfalten nur dann Wirkung, wenn sich auch unsere Haltung bereits verändert hat und wir uns in den Dienst anderer und des Lebendigen stellen.

„Man verändert die Welt nicht, ohne den eigenen Blick auf sie zu verändern“, betont der Beitrag weiter. Ja — und dieser Perspektivenwechsel ist eine staunende Öffnung gegenüber dem Transformationspotenzial jedes einzelnen Menschen und, kollektiv gesehen, der gesamten Gesellschaft.

Ausgehend von diesem Fokus können wir den empathischen und kreativen Teil unseres Gehirns aktivieren und zu Akteurinnen und Akteuren des Wandels werden.

Genau dies hoben Esther Mottier und Sonja Betschart in ihrem Gespräch hervor, das von Serge Michel von Heidi News moderiert wurde. Der Austausch machte zudem deutlich, dass der Weg selbst das Ziel ist — ein Weg, der an sich schon transformierend wirkt — und dass uns unabhängig vom Tätigkeitsbereich, in den wir unsere Energie einbringen, viele Gemeinsamkeiten verbinden. Und wenn wir das Entstehen einer anderen Welt ermöglichen wollen, ist das, was uns verbindet, weit wichtiger als das, was uns trennt.