DAS SCHWEIZERHUHN

Ein Huhn, das stolz unsere Nationalfarben trägt

Die etwas gedrungen aussehende Schweizer Huhn ist robust und kräftig, fliegt aber kaum.

Sie trägt stolz die Nationalfarben, nämlich ein weisses Gefieder und einen leuchtend roten Kamm und Kehllappen.

Sein Ursprung geht auf das Jahr 1905 zurück, unterdessen ist es auch eine Pro Spezie Rara Rasse. Seine ca. 55 g wiegenden weißen Eier haben manchmal einen violetten Schimmer und weiße Flecken.

une poule suisse prend le soleil

DAS MARANS HUHN

Französisches Haushuhn

Das Marans Huhn ist eine alte Rasse, die am Ende des 19. Jahrhunderts im Westen Frankreichs in und um die Stadt Marans erzüchtet wurde.

Die Eier haben eine sehr dicke Schale, welche eine Verdunstung der Flüssigkeit und das Eindringen von Keimen und Bakterien verzögert. Dadurch können sie nicht nur sehr lange gelagert werden, sondern taugen auch noch nach mehreren Monaten zum Ausbrüten.

Mit einem Gewicht von 70-80 g gehören sie zu den grössten Hühnereiern!

Es ist ein kräftiges, robustes, aber dennoch bewegliches Huhn mit vollem, breitem, aber nicht plumpen Körper und mit leicht befiederten Beinen. Es ist je nach Art schwarz-kupferig, schwarz-silbrig, weizenfarbig oder gesperbert gefärbt

Ein Marans Huhn sonnt sich gerne.

Une poule Marans prend le soleil

DAS ARAUCANA HUHN

legt blaue oder grüne Eier

Die Araucana-Rasse stammt ursprünglich aus dem Norden Chiles, genauer gesagt aus der Provinz Arauca, die ihr den Namen gab. 

Sie hat die Besonderheit, dass sie keinen Schwanz hat und dank eines von der Galle ausgeschiedenen Pigments namens "Biliverdin" smaragdblaue Eier legt.

Die Araucana-Henne legt etwa 170 Eier pro Jahr oder etwa 5 Eier pro Woche, was sie immer noch zu einer guten Legehenne und auch zu einer ausgezeichneten Mutter macht.

Sie beginnt etwa im Alter von 6 Monaten zu legen. 

Portrait de une poule Araucana

Appenzeller Spitzhauben Huhn

Gerne übernachtet es auf Bäumen, sogar im Winter

Das Appenzeller Spitzhaubenhuhn ist ideal an die Bedingungen der Berge angepasst, klettert vorzüglich auf felsigem Grund und kann gut fliegen. Gerne übernachtet es auf Bäumen, sogar im Winter. Da es nur kleine Kehllappen und statt eines Kammes zwei kleine Hörnchen besitzt, kann ihm auch der strengste Frost kaum etwas anhaben. Hennen wiegen nur wenig über ein Kilogramm und Hähne kaum über 1,5 kg. 

Spitzhaubenhühner sind relativ gute Leger: Im ersten Jahr legen sie ca. 150 weissschalige, 55 Gramm schwere Eier. Das Spitzhaubenhuhn soll bereits im 15. Jahrhundert in Klöstern des Alpenraums gezüchtet worden sein. Im 20. Jahrhundert blieben die Spitzhaubenhühner nur noch im Appenzell erhalten, weshalb sie fortan «Appenzeller Spitzhauben» genannt wurden. Anfang der 50er Jahre wäre die Rasse beinahe ausgestorben. Wir finden es ist schön, wenn auf einem Bauernhof, so wie es früher auch der Fall war, nicht nur eine Tierrasse gehalten wird. Uns ist die Legeleistung weniger wichtig als der Aspekt, einer robusten langlebigen Rasse.

DAS APPENZELLER BARTHUHN

Schweizer Haushuhn

Das Appenzeller Barthuhn wurde in den 1860er Jahren im Ostschweizer Alpenraum gezüchtet. Es ist wetterfest und widerstandsfähig und legt auch bei Kälte noch Eier.

Ihr auffälligstes und namengebendes Merkmal ist der Bart, den beide Geschlechter tragen. Er besteht aus Kinn- und Backenbart, die zu einer Einheit verwachsen. Als weiteren Kopfschmuck tragen sie einen breiten, kräftig roten Rosenkamm mit ausgeprägten Perlen. 

Das Männchen unterscheidet sich jedoch durch seine leuchtenden Farben, während die Henne diskretere Farben hat.

Hühner wiegen zwischen 1,6 und 1,8 kg, Hähne zwischen 2 und 2,3 kg.

Wussten Sie, dass Hühner 15 bis 20 Jahre alt werden können?

Laurent Mottier

Meine Hühner sind so süss und nett, es sind meine Lieblingstiere!